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Wir fordern 750 Meter Abstand. 

PRO LEIDENBERG

Wir sind die Pro Leidenberg, eine engagierte Gemeinschaft aus Nachbarn, Bauern und Freunden, die zusammen einen Verein bilden. Unser Anliegen betrifft die geplanten Windkraftwerke, die in unserer Region entstehen sollen. Der aktuell vorgeschlagene Abstand zu unseren Wohngebieten beträgt lediglich 300 Meter. Wir sind jedoch fest davon überzeugt, dass ein Mindestabstand
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50 Metern notwendig ist. Gemeinsam setzen wir uns mit Entschlossenheit für diese Forderung ein und streben an, unser Ziel zu erreichen. 

PROJEKT

Die CKW plant auf dem Leidenberg drei Windkraftwerke mit je einer Höhe von 240 Metern. Im Vergleich der Sendeturm Beromünster ist 217 Meter hoch. Diese drei Kraftwerke werden in unmittelbarer Nähe zu unseren Wohnhäusern gebaut.

Alle Informationen unter:  

https://www.ckw.ch/ueber-ckw/unternehmen/unsere-kraftwerke/windkraftprojekte/windpark-leidenberg-grosswangen

WARUM?

Stellen Sie sich vor neben Ihrem Wohnhaus wird eine Windkraftanlage gebaut. Mit der Ruhe ist es vorbei, der Schall wird Ihnen früher oder später den Schlaf rauben. Der Schattenwurf macht Ihre Tiere nervös und im Winter müssen sie sich fürchten von herumfliegenden Eisstücken. 

Wir verlangen 750 Meter Anstand. 

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Unsere Argumente:

Windkraftwerke werden weltweit als eine vielversprechende Alternative zur Energieerzeugung angesehen. Sie gelten als umweltfreundliche Quelle erneuerbarer Energie und werden oft als Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels dargestellt. Trotz dieser positiven Aspekte gibt es jedoch auch gültige Bedenken und Herausforderungen im Zusammenhang mit Windkraftwerken, die nicht übersehen werden dürfen. In diesem Text zeigen wir Ihnen einige der Hauptargumente.

  • Verschlechterung vom Landschaftsbild: Der geplante Windpark wird das weiträumige Landschaftsbild massiv beeinflussen. Es gibt keinen ruhigen Pol mehr, wenn die Winräder drehen.

  • Auswirkungen auf die Tierwelt: Windenergieanlagen haben negative Auswirkungen auf die Tierwelt, insbesondere auf Vögel, Fledermäuse und sonstige Wildtiere.

  • Lärmemissionen: Dies kann insbesondere in der Nacht, wenn die normalen Umweltgeräusche weg sind, zu Schlafstörungen führen und somit auch Mensch und Tier im Umkreis dieser Industriegiganten gesundheitlich beeinträchtigen.

  • Lichtemissionen: Die Diskobeleuchtung der Signalbefeuerung für den Luftverkehr beeinträchtigt in dieser kleinräumigen Landschaft das Schlafverhalten der Bewohner auf und um den Leidenberg. Ebenso werden durch dies Lichtverschmutzung die nachtaktiven Tiere negativ beeinflusst. 

  • Mindestabstand zu Wohngebieten: In Deutschland gibt es verschiedene Regelungen, je nach Bundesland. In der Regel beträgt der Abstand zwischen einem Windpark und einer Wohnbebauung etwa 1.000 Meter bis 1.500 Meter. Beim geplanten Windparkprojekt Leidenberg beträgt der Abstand laut Informationen gerade mal 300 Meter.

  • Zunahme an Tourismus: Das geplante Windparkprojekt wird zu einer Zunahme an Tourismus führen. Allerdings ist die lokale Infrastruktur nicht für eine solche Zunahme ausgerichtet, was zu Problemen führen wird wie vermehrter Durchgangsverkehr, Littering, Parkmöglichkeiten usw.

  • Schattenwurf Anwohner: Durch die Anordnung dieser Windenergieanlagen wird es vom Morgen bis Abend irgendwo auf dem Leidenberg Schattenwurf geben.
    Der Rotor des Anlagetyps GE 55-158 dreht gleichmässig pro Minute 11 mal, das heisst dass der Stroboskopeffekt 33 mal pro Minute auftritt.
    Dies nicht nur im Freien, sondern je nach Sonnenstand auch in den Häusern durch die Fenster. Dies führt zu einem erheblichen Unbehagen.
    Ebenso wird die Tierwelt auf dem Leidenberg negativ beeinflusst.

  • Wertverminderung von den Liegenschaften: Dies wirkt sich nicht nur für die Haus- und Landbesitzer auf dem Leidenberg aus. Sondern in der ganzen näheren Region, die direkten Sichtkontakt zu diesen Industriemonstern hat. Dies wirkt sich sicher negativ auf das Portfolio der Landeigentümer und der Kommunen aus.

  • Zufahrt in der Bauphase:

    • Hier sprechen wir von ca. 4000 Quadratmeter Fläche. Permanente Kranstellflächen und die letzte Zuwegung ab öffentlichem Verkehrsnetz. Diese verbleiben permanent, das für 229 Meter Anlagen auch für eine allfällige Wartung (Ersatz von havarierten Flügeln usw.) die Zuwegung für die Montage des Raupenkrans erhalten bleiben müssen. Der Raupenkran wird immer vor Ort neu zusammengesetzt, die Kranteile müssen für jede Turbine neu zusammengesetzt werden.

    • Das Fundament dieser Anlagen umfasst 25 Meter Durchmesser, also eine Fläche von 625 Quadratmeter und eine Tiefe von ca. 2.5 Metern. Ergibt also ein Fundament von einer Dimension von 1563 Kubikmetern. Das Fundament wird mit Stahlschwerbeton ausgeführt. Hier rechnet man mit ca. 2600 kg pro Kubikmeter. Ergibt also ein Gewicht von 1563 x 2600 kg. Ergibt ein Gewicht von 4'063'800 kg, umgerechnet ein Gewicht von 4’063 Tonnen. Das Gewicht der Anlage beträgt 3'500 Tonnen. Wir kommunizieren abgerundet ein Gesamtgewicht von 7'000 Tonnen.

    • Für die Erstellung dieser geplanten 3 Turbinen rechnen wir mit folgenden Transporten: Transport Flügel 9 x 79 Meter mit Schwer Transport ab Norddeutschland nach Grosswangen, von dort mit einem Spezialtransporter mit 9 Fahrten auf den Leidenberg.

    • * Transport der Nabe mit 3 Schwersttransporten aus Norddeutschland.

    • * Transport des Maschinenhauses aus Norddeutschland (Gondel, Getriebe, Generator, Transformator, Steuerung) 15 Schwersttransporte

    • * Transport der Turmteile (pro Turm 65 Transporte) 200 Schwersttransporte

    • (* alle diese rund 250 Transporte mit einem oder mehreren Zugfahrzeugen aus Norddeutschland) (am Leidenberg wegen der teilweise starken Steigungen noch mehr Zug- und Stossfahrzeuge)
      •    Transport des Raupenkrans 80 Schwertransporte vom Standort des Raupenkrans und für jede Turbine die Verschiebung der Teile von Standort zu Standort. 240 Verschiebungen
      •    Transport des Stahlbetons (Annahme 40 Tonnen pro Betonmischer) ergibt 100 Beton- und Stahlfahrten.
      •    Transport des Aushubmaterials (Humus 1500 kg pro Kubikmeter, mit einer Aushubfläche von 2000 Kubikmetern = 3000 Tonnen) ergibt bei 40 Tonnen LKW-Last  75 Aushubfahrzeuge.

    • Total Schwersttransporte aus Norddeutschland: 250 Schwersttransporte

    • Raupenkran Transport zur Baustelle: (80 Schwertransporte + 240 Verschiebungstransporte)

    • Stahlbeton und Aushubmaterial: (175 Fahrten mit LKW, 25 Fahrten Aushubgeräte usw.)

    • Baustellenverkehr usw. nicht bezifferbar

  • Auswirkung auf umgezontes Land: Die Auswirkungen eines Windparkprojekts auf umgezontes Land hat je nach Standort auf künftige Bauprojekte der Anwohnenden negative Folgen.

  • Was wir fordern:
    750 Meter Anstand

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